Helmut Busset Gefahrgutschulung Frankfurt a.M. http://www.helmut-busset.de/de/newsfeed.xml de <![CDATA[Antrag auf behördliche Zulassung zum bekannten Versender]]> Wir möchten darauf hinweisen, dass das LBA auf seiner Homepage im Bereich der Download-Dokumente für den Bekannten Versender ein modifiziertes Antragsformular für die Zulassung zum BV hinterlegt hat.

Dieses ist ebenfalls zu verwenden, wenn die Zulassung durch einen neuen Betriebsstandort erweitert werden soll.

Unter nachfolgendem Link finden Sie das Dokument:

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http://www.helmut-busset.de/de/news/antrag-auf-behoerdliche-zulassung-zum-bekannten-versender.html http://www.helmut-busset.de/de/news/antrag-auf-behoerdliche-zulassung-zum-bekannten-versender.html Sat, 26 Dec 2015 22:49:21 +0100 8f121ce07d74717e0b1f21d122e04521
<![CDATA[Beschäftigungsbezogene Überprüfung!]]> Viele Unternehmen nutzen zur Überprüfung der Zuverlässigkeit ihrer Mitarbeiter die sogenannte beschäftigungsbezogene Überprüfung (BÜ).

Da LBA weißt aktuell daraufhin, dass bei der Überprüfung, die ab dem 12.03.2013 erstellt wurden, für die Darstellung des Datums der Beschäftigungsverhältnisse sowie Aus- und Weiterbildung der letzten 5 Jahren unbedingt das Format TTMMJJ zu wählen ist. Sollte man bei der Durchführung der BÜ ein eigenes Formular verwendet haben, das nicht diesen Vorgaben entspricht, so müssen diese Dokumente nachgebessert werden, da sie bei einer Überprüfung durch das LBA nicht anerkannt werden. Das LBA empfiehlt daher, auf das Musterformular "Beschäftigungsbezogene Überprüfung" auf der Homepage des LBA zurückzugreifen. Unter nachfolgendem Link finden Sie dieses Dokument:

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http://www.helmut-busset.de/de/news/beschaeftigungsbezogene-ueberpruefung.html http://www.helmut-busset.de/de/news/beschaeftigungsbezogene-ueberpruefung.html Sat, 26 Dec 2015 22:03:13 +0100 eda80a3d5b344bc40f3bc04f65b7a357
<![CDATA[Aussetzung Benennung von Geschäftlichen Versendern!]]> Das Luftfahrt-Bundesamt hat aktuell mitgeteilt, dass es ab dem 1. April 2016 eine strengere Maßnahme zum Thema Anerkennung Geschäftlicher Versender in Deutschland geben wird. In der Bundesrepublik Deutschland ansässige reglementierte Beauftragte werden dann nicht mehr die Möglichkeiten haben, sogenannte Geschäftliche Versender gem. Kapitel 6.5.1 der VO (EU) Nr. 185/2010 zu benennen.

Dies bedeutet in der Konsequenz, dass es ab 1. April 2016 nicht mehr möglich ist, in der BRD Sendungen in ein Flugzeug zu verladen, die allein den Sicherheitsstatus "SCO", das heißt sicher ausschließlich für Nurfrachtflugzeuge und Nurpostflugzeuge, haben. Zusaätzlich weißt das LBA daraufhin, dass die Regelung der Nummer 6.2.1 (f) des Kommissionsbeschluss K(2010)774 von der Maßnahme unberührt bleibt.

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http://www.helmut-busset.de/de/news/aussetzung-benennung-von-geschaeftlichen-versender.html http://www.helmut-busset.de/de/news/aussetzung-benennung-von-geschaeftlichen-versender.html Sat, 26 Dec 2015 21:33:05 +0100 f7664060cc52bc6f3d620bcedc94a4b6
<![CDATA[Aufhebung der VO (EU) Nr. 185 / 2010 durch VO (EU) 2015 / 1998 zum 01.02.2016 ]]> Die Verordnung (EU) Nr. 185 / 2010 wird zum 01. Februar 2016 durch die Verordnung (EU) Nr. 2015 / 1998 ersetzt.

In den letzten Jahren wurde die VO (EU) 185 / 2010 zwanzigmal geändert. Daher hat die Europäische Kommission beschlossen, die bisherige Verordnung durch einen neuen Rechtsakt zu ersetzen, der alle Änderungen konsolidiert.

Ziel ist es, dadurch eine größere Klarheit und Rechtssicherheit zu erlangen.

Sollten Sie weitere Informationen hierzu benötigen, steht Ihnen das Team von helmut busset gerne zur Verfügung.

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http://www.helmut-busset.de/de/news/aufhebung-der-vo-eu-nr-185-2010-durch-vo-eu-2015-1998-zum-01022016.html http://www.helmut-busset.de/de/news/aufhebung-der-vo-eu-nr-185-2010-durch-vo-eu-2015-1998-zum-01022016.html Sat, 26 Dec 2015 21:20:15 +0100 e56954b4f6347e897f954495eab16a88
<![CDATA[Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) hat die Anwendungshinweise zum Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) im Juli 2015 auf den neuesten Stand gebracht.]]> Die Publikation enthält Informationen über die notwendigen Weiterbildungen sowie über die gesetzlichen Regelungen inklusive deren Auslegung und möglicher Ausnahmen. Die kostenlos herunterladbare Broschüre soll als Hilfestellung für Unternehmen, Fahrer und Behörden dienen und somit eine einheitliche Rechtsanwendung ermöglichen.
Erarbeitet hat die Hinweise der Bund-Länder-ArbeitskreisBerufskraftfahrerqualifikation (BLAK BKrFQ), der sie auch zukünftig bei Bedarf ergänzen soll. Die jeweils aktuelle Version finden Interessierte auf der
Internetseite des Bundesamtes für Güterverkehr. Sämtliche Inhalte sind zudem
mit den zuständigen obersten Behörden des Bundes und der Länder abgestimmt.
Gleichzeitig weist die Arbeitsgruppe jedoch darauf hin, dass die
Veröffentlichung nur die Auslegung der nationalen Vorschriften durch die
deutschen Behörden widergibt und von der Auffassung anderer EU-Mitgliedstaaten abweichen kann.

Sicher unterwegs mit der Berufskraftfahrer-Qualifikation
Das Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz sieht eine 35-stündige Weiterbildung für Berufskraftfahrer vor, die ihre Fahrerlaubnis der Klasse C oder D zu gewerblichen Zwecken nutzen. Die zugehörige Bescheinigung dient als Grundlage für den Eintrag der Schlüsselzahl 95 in den Führerschein und muss alle fünf Jahre wiederholt werden. Um finanzielle Engpässe zu vermeiden und den zeitlichen Aufwand überschaubar zu halten, empfiehlt es sich daher, ein Modul jährlich zu belegen.

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http://www.helmut-busset.de/de/news/berufskraftfahrer-qualifikation.html http://www.helmut-busset.de/de/news/berufskraftfahrer-qualifikation.html Wed, 26 Aug 2015 14:08:20 +0200 f718499c1c8cef6730f9fd03c8125cab
<![CDATA[Gefährliche Entwicklung]]> Kleinlaster bis 3,5 t Gesamtgewicht haben mehr Mängel als Pkw. Das sagt die Mängelbilanz aus 2,8 Mio. KÜS-Hauptuntersuchung des Jahres 2014. Bei den erheblichen Mängeln wurden bei den Pkw insgesamt 25,29 Prozent gezählt, bei den 3,5-Tonnern waren es 28,52 Prozent. Zur Bremsanlage notierten die KÜS-Prüfingenieure bei den Pkw 30 Prozent Mängel und 31 Prozent bei den 3,5-Tonnern.

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http://www.helmut-busset.de/de/news/gefaehrliche-entwicklung.html http://www.helmut-busset.de/de/news/gefaehrliche-entwicklung.html Sat, 06 Jun 2015 17:26:26 +0200 c24cd76e1ce41366a4bbe8a49b02a028
<![CDATA[Wer haftet eigentlich, wenn...]]> Lkw-Fahrer arbeiten nicht nur im Lkw, sondern leben dort zeitweilig. Werden persönliche Gegenstände eines Lkw-Fahrer bei einem Verkehrsunfall beschädigt, muss die Kfz-Haftpflichtversicherung des Halters für den Schaden aufkommen. Darauf weist der Deutsche Anwaltsverein hin (Landgericht Dessau-Roßlau Az. 5 S 201/13).

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http://www.helmut-busset.de/de/news/wer-haftet-eigendlich-wenn.html http://www.helmut-busset.de/de/news/wer-haftet-eigendlich-wenn.html Sat, 06 Jun 2015 17:11:03 +0200 03c6b06952c750899bb03d998e631860
<![CDATA[Führerscheinkontrolle - daran gedacht? Führerscheinkontrolle muss sein]]> Fuhrparkleiter die zulassen, dass ein Mitarbeiter ohne die erforderliche Fahrerlaubnis ein Firmenfahrzeug führt, riskieren eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder eine hohe Geldstrafe.

Vorgeschrieben ist die regelmäßige Überprüfung der Führerscheine aller Personen, die ein firmeneigenes Fahrzeug führen. Eine Sichtprüfung kann schnell zur organisatorischen Herausforderung werden, denn die Führerscheine müssen nicht nur kontrolliert, sondern die Kontrolle muss auch ordnungsgemäß dokumentiert werden. Listen müssen geführt und gegengezeichnet werden, was aufwendig und unübersichtlich ist. Einfacher, schneller und sicherer ist die elektronische Führerscheinkontrolle. Die Möglichkeiten gibt es heute von verschiedenen Herstellen. Die Systeme bestehen aus Software und Leser und die Fahrer müssen nur noch regemäßig ihren Führerschein an den Leser halten und die lästige Sichtprüfung ist Vergangenheit.

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http://www.helmut-busset.de/de/news/fuehrerscheinkontrolle-muss-sein.html http://www.helmut-busset.de/de/news/fuehrerscheinkontrolle-muss-sein.html Sat, 06 Jun 2015 16:46:29 +0200 19f3cd308f1455b3fa09a282e0d496f4
<![CDATA[Sicherheit geht vor! Der nächste Winter kommt bestimmt ]]> und damit Schnee und Eis, die als Dachlasten auf dem Lkw ein Risiko für den Straßenverkehr bergen.

Rechtslage §

Gemäß § 23 der StVO sind Lkw-Fahrer gesetzlich verpflichtet, für einen ordnungsgemäßen Zusand ihres Fahrzeuges zu sorgen. Dazu gehört es auch, Schneehauben oder Eisplatten vor Fahrtantritt vom Lkw-Dach zu erfernen.

Bereits der reine Tatbestand, dass das Dach nicht enteist wurde, kann, wie Hymer weiter erklärt, als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld geahndet werden. Bei einem Unfall können je nach Auswirkung sogar Strafen für fahrlässiger Körperverletzung oder gar fährlässiger Tötung drohen. In bestimmten Fällen können entsprechend der Halterverantwortlichkeiten auch der Fuhrparkleiter oder -besitzer belangt werden.

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http://www.helmut-busset.de/de/news/sicherheit-geht-vor.html http://www.helmut-busset.de/de/news/sicherheit-geht-vor.html Thu, 06 Nov 2014 10:48:20 +0100 289dff07669d7a23de0ef88d2f7129e7
<![CDATA[Aus- und Weiterbildung zum EU-Berufskraftfahrer kann vom BAG gefördert werden.]]> Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) hat uns mitgeteilt, dass die

Antragsformulare für die Förderung von Ausbildungsverhältnissen zum

Berufskraftfahrer nun online auf den Internetseiten des BAG abrufbar sind.

http://www.bag.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Foerderprogramme/2014/AW/A_02_Antrag_Ausbildung.pdf?__blob=publicationFile

Dazu hat uns das BAG folgende ergänzende Informationen gegeben:
 
Am 2. Januar 2014 beginnt die Antragsfrist für die Förderung von

Ausbildungsverhältnissen. Die Antragsformulare stehen auf der

Internetseite des Bundesamtes zum Herunterladen zur Verfügung.

Die Übermittlung von Anträgen darf aber erst ab dem 2. Januar 2014

erfolgen. Anträge, die vor diesem Zeitpunkt beim Bundesamt eingehen,

sind ungültig und werden abgelehnt.
 
Die Anträge können auf folgenden Wegen übermittelt werden:
 

  • Elektronisches Antragsverfahren über die Homepage des Bundesamtes,
  • Übermittlung per Fax,
  • Übermittlung per Post,
  • Persönliche Übergabe.

Hinweis: Es wird vom BAG dringend empfohlen, das elektronische

Antragsverfahren über die Homepage des Bundesamtes zu nutzen,

da dies für eine zügige und effiziente Vorgangsbearbeitung am besten

geeignet ist. Nicht zulässig ist die Übermittlung von Anträgen per E-Mail.
 
Anträge können auch an die Außenstellen des Bundesamtes (per Fax,

per Post oder im Wege der persönlichen Übergabe) übermittelt werden.

Maßgeblich ist das Datum des vollständigen Eingangs der

Antragsunterlagen beim Bundesamt (egal ob in der Zentrale oder in einer Außenstelle).
 
Diese und alle weiteren Informationen sind immer aktuell auf

www.bag.bund.de abrufbar.

Bei Fragen stehen wir gerne unter 0800 61992671 zur Verfügung.

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http://www.helmut-busset.de/de/news/neues-zur-foerderung-von-weiterbildungen-berufskraftfahrer-2014.html http://www.helmut-busset.de/de/news/neues-zur-foerderung-von-weiterbildungen-berufskraftfahrer-2014.html Thu, 02 Jan 2014 13:12:20 +0100 9b04d152845ec0a378394003c96da594
<![CDATA[Mindestzeichenhöhe auf Versandstücken]]> Für alle Verkehrsträger ist ab 1. Januar 2014 einheitlich festgelegt, dass die UN-Nummer und die vorangestellten Buchstaben „UN“ auf Versandstücken eine Mindesthöhe aufweisen müssen.

Anbei die Übersicht:

  • Versandstück > 30 L/kg bzw. Gasflaschen > 60 L: Zeichenhöhe ≥ 12 mm
  • Versandstück > 5 L/kg und ≤ 30 L/kg bzw. Gasflaschen ≤ 60 L: Zeichenhöhe ≥ 6 mm,
  • Versandstück ≤ 5 L/kg: Zeichenhöhe angemessen.

Quellen: Unterabschnitt 5.2.1.1 RID/ADR/ADN, 5.2.1.1 IMDG-Code, Amdt. 36-12 bzw. Unterabschnitt 7.1.5.5 IATA-DGR, 54. Ausgabe

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http://www.helmut-busset.de/de/news/mindestzeichenhoehe-auf-versandstuecken.html http://www.helmut-busset.de/de/news/mindestzeichenhoehe-auf-versandstuecken.html Thu, 19 Dec 2013 09:56:12 +0100 6da9003b743b65f4c0ccd295cc484e57
<![CDATA[Seeverkehr: IMDG-Code Amdt. 36-12 ab 01.01.2014 verbindlich]]> Das Amendment 36-12 des IMDG-Codes wird am 1. Januar 2014 verbindlich in Kraft treten. Um eine einheitliche Umsetzung für die Firmen zu gewährleisten, durfte der neue IMDG-Code auf freiwilliger Basis bereits seit 1. Januar 2013 angewendet werden, so dass eine zeitgleiche Umstellung für alle Verkehrsträger möglich wurde.

Diese Übergangsfrist ist ab 1. Januar 2014 endgültig vorbei. Zu den wesentlichen Änderungen des Amendment 36-12 zählen u.a.:

  • Änderungen des Kapitels 3.3: Sondervorschriften 230 und 240 für Lithiumbatterien, neue Sondervorschriften (SV) 360 für Fahrzeuge mit Lithiumbatterie-Antrieb, SV 361 für Kondensatoren und SV 362 für Chemikalien unter Druck.
  • Regelungen für den Transport begrenzter Mengen (limited quantities) gemäß Kapitel 3.4 und freigestellter Mengen gemäß Kapitel 3.5 IMDG-Code werden geändert; Güter in sehr geringen Mengen (1 ml bzw. 1 g in einer Innenverpackung) werden vollständig von der Anwendung der Gefahrgutvorschriften ausgenommen.
  • Neuer Unterabschnitt 4.1.1.19 für die Verwendung von Bergungsverpackungen für beschädigte Druckbehälter. 
  • Mindestgröße für die Beschriftung mit der UN-Nummer: 12 mm Höhe bei Versandstücken von mehr als 30 l oder 30 kg bzw. 6 mm Höhe bei kleineren Versandstücken.
  • Neue Struktur für den Teil 7.
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http://www.helmut-busset.de/de/news/seeverkehr-imdg-code-amdt-36-12-ab-01012014-verbindlich.html http://www.helmut-busset.de/de/news/seeverkehr-imdg-code-amdt-36-12-ab-01012014-verbindlich.html Thu, 19 Dec 2013 09:52:48 +0100 57aeee35c98205091e18d1140e9f38cf
<![CDATA[Alle Jahre wieder: Zum 1. Januar treten die geänderten IATA-DGR in Kraft]]> So zuverlässig wie Weihnachten - und nur ein paar Tage später - kommen auch die jährlichen Änderungen der IATA-DGR. Am 1. Januar 2014 treten sie in Kraft - wie jedes Jahr ohne Übergangsfrist.

Da in diesem Änderungsintervall keine neuen UN-Empfehlungen umgesetzt werden müssen, sind die Änderungen eher luftfahrtintern.

Einige UN-Nummern, die bisher in den Lufttransport-Vorschriften nicht aufgeführt waren, wurden der Vollständigkeit halber aufgenommen. Allerdings sind die meisten der „neuen“ UN-Nummern im Lufttransport verboten.

Beispiele:  

  • UN 3496 Batteries, nickel-metal hydride,
  • UN 3360 Fibres vegetable, dry ,
  • UN 2216 Fish meal, stabilized / Fish scrap, stabilized ,
  • UN 3497 Krill meal
  • UN 1387 Wool waste, wet

Interessanter dürfte der überarbeitete Leitfaden zum Transport von Lithiumbatterien sein, der auf der IATA-Hompage zum Download bereitgestellt wurde.

 

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http://www.helmut-busset.de/de/news/alle-jahre-wieder.html http://www.helmut-busset.de/de/news/alle-jahre-wieder.html Thu, 19 Dec 2013 09:41:58 +0100 74db120f0a8e5646ef5a30154e9f6deb
<![CDATA[Auch Kleintransporteure/Kurierdienste werden im Stückgutbereich mit der Beförderung gefährlicher Güter beauftragt.]]> Gefahrgutvorschriften für Kleinmengenbeförderer

Häufig werden im Stückgutbereich auch Kleintransporteure/Kurierdienste mit der Beförderung gefährlicher Güter beauftragt. Diese Transporte werden geregelt von den Vorschriften des ADR (Europäisches Übereinkommen zum Transport gefährlicher Güter auf der Straße) bzw. der GGVSE (Gefahrgutverordnung Straße/Eisenbahn). Die nachfolgenden Ausführungen gelten natürlich auch für andere Beförderer kleiner Mengen. Grundsätzlich sollte jedes Unternehmen seine Freistellungsmöglichkeiten aus den Vorschriften heraus selbst erarbeiten.

Befreiungsmöglichkeiten

Werden gefährliche Güter in kleinen Mengen befördert, gibt es dafür folgende Möglichkeiten für vollständige oder teilweise Befreiung von den Vorschriften des ADR: 

  • Kapitel 1.1.3 ADR: Freistellungen
  • Tabelle der begrenzten Mengen in Kapitel 1.1.3.6.3 ADR
  • Kapitel 2.2: Bemerkungen und Fußnoten
  • Kapitel 3.3: Befreiung durch Sondervorschriften
  • Kleinmengen-Regelung in Kapitel 3.4 ADR für Freistellungen von in begrenzten Mengen verpackten gefährlichen Gütern

Vorschriften

Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Freistellungsregelung ist in jedem Fall, dass das jeweilige Gefahrgut richtig klassifiziert ist; UN-Nummer, offizielle Stoffbezeichnung, Gefahrgutklasse, Verpackungsgruppe müssen bekannt und richtig zugeordnet sein. Diese Zuordnung zu treffen ist in der Regel Aufgabe des Absenders.

Beim Transport gefährlicher Güter wird der Beförderer im Sinne des § 2 Nr. 2 GGVSE tätig, aber auch als Fahrzeughalter obliegen ihm besondere Pflichten. Folgende Regelungen sind dabei von Bedeutung:

Freistellung nach Kleinmengen-Regelung in Kapitel 3.4 ADR für von in begrenzten Mengen verpackten Gütern:

  1. Voraussetzung:
    Einhaltung spezieller Mengengrenzen und Verpackungsvorschriften nach Kapitel 3.4 . Dies ist Aufgabe des Verpackers.
  2. Kennzeichnung:
    Das Versandstück muss deutlich und dauerhaft mit der Kennzeichnungsnummer des Stoffes, die Buchstaben "UN" vorangestellt, versehen sein.
    Diese Kennzeichnung muss von einer Linie eingefasst sein, die ein auf die Spitze gestelltes Quadrat mit einer Seitenlänge von mindestens 100 mm bildet. Werden mehrere verschiedene Gefahrgüter in ein Versandstück zusammengepackt, darf die Kennzeichnung anstelle der UN-Nummer mit dem Buchstaben "LQ" = Limited Quantities (begrenzte Mengen) erfolgen.

Beförderungspapier:
Auf ein Beförderungspapier nach Kapitel 5.4.1 ADR darf verzichtet werden.

Beförderung in begrenzten Mengen nach Kapitel 1.1.3.6.3 ADR 

  1. Voraussetzung:
    Gesamtmenge nach Tabelle in einer Beförderungseinheit darf nicht überschritten werden.
  2. Befreiung von folgenden Vorschriften:
  • Kapitel 1.10: Vorschriften für die Sicherheit
  • Kapitel 5.3: Anbringen von Großzetteln (Placards) und orangefarbenen Kennzeichnung....
  • Abschnitt 5.4.3: Schriftliche Weisungen
  • Kapitel 7.2: Vorschriften für die Beförderung von Versandstücken außer Abschnitt 7.2.4 Sondervorschriften V5 und V8
  • Abschnitt 7.5.11, Sondervorschrift CV1: Verbot des Auf- und Abladens innerhalb und außerhalb von Ortschaften

Teil 8: Vorschriften für die Fahrzeugbesatzungen, die Ausrüstung, den Betrieb der Fahrzeuge und die Dokumentation außer:

  • Abschnitt 8.1.2.1 a) Begleitpapiere
  • Abschnitt 8.1.4.2 bis 8.1.4.5 Feuerlöschausrüstung
  • Abschnitt 8.2.3 Unterweisung
  • Abschnitt 8.3.3 Verbot der Öffnung von Versandstücken
  • Abschnitt 8.3.4 Tragbare Beleuchtungsgeräte
  • Abschnitt 8.3.5 Rauchverbot
  • Kapitel 8.4: Vorschriften für die Überwachung der Fahrzeuge
  • Kapitel 8.5:
  • Sondervorschrift S1 - Beförderung von Stoffen der Klasse 1, 3 und 6:
  • Verbot von Feuer und offenem Licht und Überwachung der Fahrzeuge
  • Sondervorschrift S2 - Beförderung von Stoffen der Klasse 2, 1 und 3: Tragbare Beleuchtungsgeräte und Vermeidung elektrostatischer Aufladung
  • Sondervorschrift S4 - Beförderung unter Temperaturkontrolle
  • Sondervorschrift S14 bis S21
  • Teil 9: Bau und Zulassung der Fahrzeuge

Besondere Regeln gelten für den Zu-/Nachlauf zu Flughafen und Seehafen 

Ladungssicherung

Von besonderer Bedeutung beim Gefahrguttransport ist die Ladungssicherung. Diese ist Aufgabe des Verladers und des Fahrzeugführers. Die einzelnen Teile müssen auf den Fahrzeugen so verstaut und durch geeignete Mittel gesichert sein, dass sich ihre Lage zueinander und zu den Wänden des Fahrzeugs nur geringfügig verändern kann. Einschlägige Bestimmungen dafür finden sich in der StVO, StVZO, den UVV´s der Berufsgenossenschaften sowie in den DIN-Regeln und den VDI-Richtlinien.

Schulungspflichten 

  • Fahrer
    Auch wenn die Fahrer nicht bei jeder Beförderung der ADR-Schulungspflicht nach Kapitel 8.2 unterliegen, empfiehlt es sich, zur Sicherstellung der den Gefahrgutvorschriften entsprechenden Qualität, stets geschultes Personal einzusetzen.

Die Kapitel 1.3 / 8.2.3 des ADR sehen unter anderem eine Unterweisung weiterer Personen vor, die mit der Beförderung gefährlicher Güter befasst sind.

  • Gefahrgutbeauftragte
    Ein Kurierdienst/Kleintransporteur ist auch nach der Gefahrgutbeauftragtenverordnung /GbV) dazu verpflichtet, einen Gefahrgutbeauftragten zu bestellen, wenn dem Unternehmen oder Betrieb, nach den Gefahrguttransportvorschriften des Verkehrsträgers (z.B. ADR/GGVSE) Verantwortlichkeiten zugewiesen sind. Befreiungen gibt es für die beschriebenen Kleinmengenbeförderungen.
    Im Falle dieser Verpflichtung kann dies der Unternehmer selbst sein oder ein Mitarbeiter oder ein externer Dienstleister. Voraussetzung für die Bestellung ist in jedem Fall der Schulungsnachweis GbV.
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http://www.helmut-busset.de/de/news/gefahrgutvorschriften-fuer-kleinmengenbefoerderer.html http://www.helmut-busset.de/de/news/gefahrgutvorschriften-fuer-kleinmengenbefoerderer.html Wed, 18 Dec 2013 11:37:58 +0100 705f2172834666788607efbfca35afb3
<![CDATA[Ladungssicherung "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser"]]> Die Richter des Oberlandesgericht Bamberg haben mit einem aktuellen Urteil die Verantwortlichen für die Einhaltung von Ladungssicherungsvorschriften wachgerüttelt (Az.: Ss OWi 659/13).

Beschluss Az. 2 Ss OWi 659/13 

OLG Bamberg 

12. Juni  2013 

Leitsätze 

1. An die Erfüllung der nach §31 Abs. 2 StVZO dem Halter obliegenden Aufsichts- und Überwachungspflichten für die Einhaltung der aus den §§22 Abs. 1 Satz 1, 23

Abs. 1 Satz  1 StVO  resultierenden Ladungssicherungsvorschriften sind strenge Anforderungen zu stellen. 2. Ihre Erfüllung setzt auch bei einer wirksamen  De- legation auf qualifiziertes Personal (hier: Disponent) zur eigenverantwortlichen Wahrnehmung mit Blick auf die besonderen  Gefahren,  die von entsprechenden Verstößen gegen die Ladungssicherheit für den öffentlichen Straßenverkehr aus- gehen, nicht nur voraus,  dass der insoweit Verantwortliche bei der Auswahl und Schulung der Fahrzeugführer die erforderliche Sorgfalt walten lässt und diese mit  den notwendigen  (Unter-) Weisungen versieht. Erforderlich ist vielmehr auch, dass die Beachtung der Weisungen durch gelegentliche - auch unerwartete - Kontrollen überprüft wird, weil nur so eine wirksame, nicht lediglich auf zufällig entdeckte Verstöße beschränkte, planmäßige Überwachung gewährleistet ist, welche auch präventiv wirkt.

Tenor

I. Die Rechtsbeschwerde des Betroffenen gegen das Urteil des Amtsgerichts vom 05.02.2013 wird als unbegründet verworfen.

II. Der Betroffene hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.

Gründe 

I.

Das Amtsgericht verurteilte den Betroffenen,  der als Disponent einer Logistik-Firma mit einem Fuhrpark von 25 Lastkraftwagen für die Einhaltung der Ladungssicherungsvorschriften verantwortlich war, am 05.02.2013 wegen fahrlässigen Zulassens der Inbetriebnahme eines Lastkraftwagens mit nicht vorschriftsgemäß gesicherter Ladung zu einer Geldbuße von 270 Euro, da er seiner Überwachungspflichtdurch die Vornahme regelmäßiger Stichproben nicht ausreichend nachgekommen sei. Mit seiner hiergegen erhobenen Rechtsbeschwerde rügt der Betroffene die Verletzung materiellen Rechts. Er macht insbesondere geltend, dass er die sorgfältig geschulten Fahrer angewiesen habe, sich bei Problemen zu melden und im Übrigen tätig werde, wenn er an einem Fahrzeug vorbeikomme und ihm etwas auffalle. Damit habe das Amtsgericht den Begriff der Stichprobe verkannt und die Anforderungen an seine Aufsichtspflicht überspannt. 

II.

Die Nachprüfung des Urteils aufgrund der Rechtsbeschwerde hat keinen Rechts- fehler zum Nachteil des Betroffenen ergeben (§349Abs. 2 StPO  i.V.m. §79 Abs. 3 Satz 1 OWiG). Zur Begründung wird auf die zutreffenden Ausführungen der Generalstaatsanwaltschaft in ihrer Antragsschrift Bezug genommen, welche auch durch die Gegenerklärung der Verteidigung nicht entkräftet werden.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Entgegen dem Vorbringen der Rechtsbeschwerde hat der Betroffene, auf den die Fa. A.-Logistik GmbH ihre speziellen Halterpflichten gemäß §31 Abs.  2 StVZO wirksam delegiert hat, keine ausreichenden Vorkehrungen für die Einhaltung der Ladungssicherungsvorschriften getroffen. Dies kann nach ständiger höchstrich- terlicher Rechtsprechung mit Blick auf die besonderen Gefahren, die von ent- sprechenden Verstößen für den öffentlichen Straßenverkehr ausgehen, nur dann angenommen werden, wenn der insoweit Verantwortliche bei der Auswahl und Schulung der Fahrzeugführer die erforderliche Sorgfalt walten lässt, diese mit den notwendigen Weisungen versieht und sich durch gelegentliche - auch unerwartete – Kontrollen davon überzeugt, dass die Weisungen auch beachtet werden (vgl. etwa OLG Hamm DAR 2003, 381; OLG Düsseldorf NZV 1996, 120 und VerkMitt. 1987,10; OLGKöln  DAR  1985, 325 [jeweils für Verstöße gegen das Überladungsverbot]; OLG  Düsseldorf NZV 1989,282 [für Verstöße gegen Überwachungspflicht im Hinblick auf Fahrzeugmängel]; vgl. auch Dauer in Hentschel/König/Dauer Straßenverkehrsrecht 42. Aufl. §31 StVZO Rn. 18 sowie Burhoff/Gieg, Handbuch für das straßenverkehrsrechtliche OWi-Verfahren, 3. Aufl., Rn. 1905 ff., jeweils m.w.N).

Nach  den  Urteilsfeststellungen führte der Betroffene keine regelmäßigen Stich- proben bei den Fahrern durch, sondern wurde nur tätig, wenn er zufällig an einem Fahrzeug vorbeikam und ihm etwas auffiel. Damit blieb es dem Zufall überlassen, ob entsprechende Verstöße von ihm beim Gang über das Betriebsgelände festgestellt wurden oder nicht, was im Übrigen das Erkennen „verborgener“ Mängellagen, die nur bei einer gezielten Kontrolle auffallen, von vornherein ausschloss.

Von einer wenn gleich nur stichprobenartigen, jedoch insgesamt planmäßigen Kontrolle der Einhaltung der Ladungssicherungsvorschriften durch die Fahrer in dem insgesamt 25 Lastkraftwagen umfassenden Fuhrpark der Fa. A.-Logistic GmbH, mit der etwaigen Verstößen wirksam vorgebeugt werden könnte, kann bei einem solchen Vorgehen des Betroffenen nicht ausgegangen werden. 

III.

Die Kostenentscheidung beruht auf §473 Abs. 1 Satz  1 StPO i.V.m. §46 Abs. 1. OWiG. Gemäß §80 a Abs. 1 OWiG entscheidet der Einzelrichter.

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http://www.helmut-busset.de/de/news/ladungssicherung-vertrauen-ist-gut-kontrolle-ist-besser.html http://www.helmut-busset.de/de/news/ladungssicherung-vertrauen-ist-gut-kontrolle-ist-besser.html Fri, 04 Oct 2013 15:52:44 +0200 091d584fced301b442654dd8c23b3fc9
<![CDATA[Neue Schulungsanforderung des LBA für geschäftliche Versender]]> Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) hat mit Datum  vom 30. September 2013 eine Präzisierung für die geschäftlichen Versender veröffentlicht.

Demnach ist die Schulungsanforderung für die zuständigen Beauftragten (Sicherheitsbeauftragten) der geschäftlichen Versender nochmals durch  das LBA verdeutlicht worden.

Die durch  den  geschäftlichen Versender benannte Person,  die für die Umsetzung des Sicherheitsprogramms verantwortlich ist, muss entsprechend den Vorgaben des Kapitel 11.2.5 des Anhangs  zur VO (EU) Nr. 185/2010 erfolgreich geschult sein.

Das bedeutet in der Praxis für dieses Personal:

Zuverlässigkeitsüberprüfung gem. § 7 Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG), die vor der Schulung zu absolvieren ist.

Erfolgreiche Teilnahme an der Schulung des Sicherheitspersonals mit Umfang von 35 Unterrichtseinheiten.

Das Luftfahrt-Bundesamt hat eine Übergangsfrist bis zum 31. März 2014 festgelegt. Danach müssen alle Schulungen absolviert sein.

Hinweis:

Die Zuverlässigkeitsüberprüfung ist bei der jeweils zuständigen Landesbehörde zu beantragen. Das LBA führt keine Zuverlässigkeitsüberprüfungen gem. § 7 LuftSiG durch.

Wenn Sie die Schulung des zuständigen Beauftragten für Ihr Unternehmen nicht umsetzen und sich auch mit den  künftigen Änderungen nicht im Detail beschäftigen mögen, können Sie einen  externen zuständigen Beauftragten bestellen.

DIESE AUFGABE KÖNNEN WIR FÜR IHR UNTERNEHMEN WAHRNEHMEN!!!

Siehe auch Website  des Luftfahrtbundesamtes

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http://www.helmut-busset.de/de/news/neue-schulungsanforderung-des-lba-fuer-geschaeftliche-versender.html http://www.helmut-busset.de/de/news/neue-schulungsanforderung-des-lba-fuer-geschaeftliche-versender.html Wed, 02 Oct 2013 19:22:13 +0200 69adc1e107f7f7d035d7baf04342e1ca
<![CDATA[Neue Auslegung der "Beschäftigungsbezogenen Überprüfung" (BÜ) durch das LBA]]>

Mit Datum  vom 5. September 2013 wurde  vom Luftfahrt-Bundesamt eine wichtige Neuerung veröffentlicht, aus der für verschiedene bekannte Versender akuter Handlungsbedarf resultiert.

Die Auslegung des Anhanges 11 zur Verordnung (EU) Nr. 185/2010 „Einstellung und Schulung von Personal“  und der Anlage 6-B Leitlinien für bekannte Versender zur Begrifflichkeit der Einstellung  wurde  geändert.

Bisherige Auslegung (bis 4. September 2013):

Personal,  das Zugang zur identifizierter Luftfracht hat/haben musste und vor dem

29.04.2010 im Unternehmen eingestellt wurde, musste nicht auf Zuverlässigkeit überprüft werden;  weder  durch  eine „beschäftigungsbezogene Überprüfung“ (BÜ) (Kapitel 11.1.4. des Anhanges zur Verordnung (EU) Nr. 185/2010) noch  durch  eine

„Zuverlässigkeitsüberprüfung“ (ZÜP) nach §7 LuftSiG (Kapitel 11.1.3. des Anhanges zur Verordnung (EU) Nr. 185/2010).

Mitarbeiter/innen die nach dem  29.04.2010 im Unternehmen eingestellt wurden und Zugang zu identifizierbarer Luftfracht benötigten, unterlagen der Pflicht zur Überprüfung der Zuverlässigkeit durch  eine BÜ oder  ZÜP.

Neue  Auslegung (seit 5. September 2013):

Die Auslegung des Begriffes „Einstellung“ durch  das LBA bezieht sich ab sofort  nicht mehr  auf das betriebliche Einstellungsdatum allein, sondern auf den  Zeitpunkt,  ab dem  das betreffende Personal Zugang zu identifizierbarer Luftfracht erhalten hat. Demnach muss jetzt nicht mehr  nur noch  das Personal auf Zuverlässigkeit überprüft werden,  welches  nach dem  29.04.2010 im Betrieb eingestellt wurde. Auch das Personal,  welches  bereits vor dem  Stichtag  im Unternehmen angestellt war, aber  bis dahin  keinen  Zugang zu identifizierbarer Luftfracht hatte,  muss nunmehr per ZÜP oder  BÜ überprüft werden.  Betroffen sind beispielsweise Mitarbeiter, die aufgrund einer Versetzung zwischenzeitlich Zugang zu identifizierbarer Luftfracht erhalten haben.

Im Klartext:

Ein/e Mitarbeiter/in wurde  beispielsweise am 15.07.2009 in einem  Unternehmen eingestellt. Die ausgeübte Tätigkeit ermöglichte jedoch  bis 29.04.2010 keinen  Zugang zu identifizierbarer Luftfracht. Falls die betroffene Person  nach dem  Datum innerbetrieblich versetzt wurde  bzw. wird und zur Ausübung der neuen Tätigkeit Zugang zu identifizierbarer Luftfracht benötigt(e), muss eine Überprüfung der Zuverlässigkeit mittels  BÜ oder  ZÜP (Vor Aufnahme  der Tätigkeit) durchgeführt und die betreffende Schulung, sofern nicht bereits geschehen, absolviert werden.

Diese Regelung tritt sofort  in Kraft und ist auch für Personal bindend, das nach bisheriger Regelung keine Überprüfung der Zuverlässigkeit benötigte.

Umzusetzende Maßnahmen in den  Betrieben:

Zu prüfen ist:

  • Wurde Personal vor dem 29.04.2010 im Unternehmen angestellt, hatte keinen Zugang zu identifizierbarer Luftfracht und wurde zwischen dem 29.04.2010 und dem heutigen Tag in einen Bereich versetzt, der Zugang zu identifizierbarer Luftfracht ermöglicht?
  • Wurde Personal aus anderen Standorten des Unternehmens im Zeitraum  vom 29.04.2010 bis zum heutigen Tag an einen  anderen Standort, an dem Luftfracht gehandelt wird, versetzt und hat aufgrund der Versetzung Zugang zu identifizierbarer Luftfracht, der zuvor noch nicht bestanden hat?

Dieser Personenkreis muss nachträglich auf Zuverlässigkeit überprüft werden.  Die Nachweise sind nicht dem LBA zu übermitteln, aber in den Betriebsstandorten vorzuhalten.

Gegebenenfalls sind die entsprechenden Verfahrensbeschreibungen im bVSP zu aktualisieren. Das Luftfahrt-Bundesamt hat einen  Übergangszeitraum bis zum 1. Januar  2014 gewährt.

Hinweis:

Von dieser  behördlichen Regelung werden wohl überwiegend größere Unternehmen betroffen sein.

Empfehlenswert ist nach wie vor eine Zuverlässigkeitsüberprüfung nach §7 LuftSiG für alle Personen mit Zugang zu identifizierbarer Luftfracht (PaK). Dies bietet den  Vorteil (neben weiteren), 

bei zukünftigen Änderungen der Regelungen im Umfeld der Einstellung  bzw. der beschäftigungsbezogenen Überprüfung nicht mehr in Handlungszwang zu geraten.

Die Änderung bei der Sicherheitsüberprüfung können Sie auch unter folgendem Link auf der Website  des Luftfahrt-Bundesamtes nachlesen

 

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http://www.helmut-busset.de/de/news/neue-auslegung-der-beschaeftigungsbezogenen-ueberpruefung-bue-durch-das-lba.html http://www.helmut-busset.de/de/news/neue-auslegung-der-beschaeftigungsbezogenen-ueberpruefung-bue-durch-das-lba.html Wed, 18 Sep 2013 12:19:27 +0200 7eabe3a1649ffa2b3ff8c02ebfd5659f
<![CDATA[Weiterer Schritt für Ihre Sicherheit und Qualitätssteigerung]]> Und wieder sind wir einen großen Schritt weitergekommen, die Qualität unserer Dienstleistungen und Schulungen – zum Vorteil für unsere Kunden – 
erneut unter Beweis zu stellen:

Wir haben unsere Dangerous Goods Regulation Trainings der Kategorie 6 für den Basic- und Refreshercourse auf das Anforderungsprofil der Lufthansa Cargo AG in Bezug auf Sicherheit und Qualität überprüfen lassen.

Wir freuen uns, dass wir unserem gesteckten Ziel der ständigen Produkt- und Qualitätsverbesserungen für unsere Kunden viel näher gekommen sind und das positive Ergebnis uns anspornt, noch besser zu werden. Das zur Überprüfung vorgelegte Trainingsprogramm für die Kategorie 6 entspricht voll und ganz den Sicherheits- und Qualitätsanforderungen der Lufthansa Cargo AG.

Dies wurde uns mit schriftlicher Anerkennung vom 16. April 2007 durch die Lufthansa Cargo AG attestiert.

Link zur Ansicht als PDF../pdfsymbol_mittel.gif

Dieses Ergebnis bestärkt uns, dass wir mit unserer Qualitätspolitik auf dem richtigen Weg sind. Wir haben damit unser Position im Markt gefestigt und sind für den weiteren Ausbau des Unternehmens gut aufgestellt.

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http://www.helmut-busset.de/de/news/weiterer-schritt-fuer-ihre-sicherheit-und-qualitaetssteigerung.html http://www.helmut-busset.de/de/news/weiterer-schritt-fuer-ihre-sicherheit-und-qualitaetssteigerung.html Tue, 04 Jun 2013 15:55:31 +0200 bd686fd640be98efaae0091fa301e613
<![CDATA[BAG beanstandet bei einer Gefahrgut-Sonderkontrolle jedes dritte Fahrzeug]]> Bei einer Sonderkontrolle des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) am 12. Juli 2007 auf der BAB 3 (Niedernhausen) wurden insgesamt 407 Fahrzeuge kontrolliert. Hierbei wurde jedes dritte Fahrzeug von den Kontrolleuren des BAG beanstandet. Insgesamt betraf dies 134 Fahrzeuge.

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http://www.helmut-busset.de/de/news/bag-beanstandet-bei-einer-gefahrgut-sonderkontrolle-jedes-dritte-fahrzeug.html http://www.helmut-busset.de/de/news/bag-beanstandet-bei-einer-gefahrgut-sonderkontrolle-jedes-dritte-fahrzeug.html Tue, 04 Jun 2013 15:54:58 +0200 58a2fc6ed39fd083f55d4182bf88826d
<![CDATA[Gesundheitliche Risiken durch begaste Schiffscontainer]]> Um über die gesundheitlichen Risiken begaster Schiffscontainer zu diskutieren, fand am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ein Gespräch mit Experten aus Deutschland und den Niederlanden statt.

Um Ware während des Transports vor Schädlingen und Schimmelpilzen zu schützen, werden manche Schiffscontainer mit Schädlingsbekämpfungs-
mitteln begast.

Gleichzeitig wird so verhindert, dass Insekten oder andere Schädlinge von einem Land ins andere verschleppt werden. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wurden Gesundheitsbeeinträchtigungen von Hafenarbeitern gemeldet, die solche Container geöffnet hatten. Zudem wurde ein mögliches Risiko für Verbraucher vermutet, wenn Begasungsmittel in Produkten oder Lebensmitteln verbleiben.

Problematisch sind die Fälle, in denen die Transportunterlagen begaster Container keinen Hinweis auf die Begasung enthalten und zudem die Container nicht wie vorgeschrieben mit Warnhinweisen des Gefahrguttransports gekennzeichnet sind „Der Anteil von begasten Containern, die ohne Warnung befördert werden, ist nach unseren Informationen relativ hoch“, sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des BfR. Das BfR hält deswegen verstärkte Kontrollen in den großen Seehäfen Deutschlands und der Niederlande für erforderlich.
Warnzeichen für begaste Container müssen nach den international gültigen Gefahrgutvorschriften - auch nach der Belüftung - solange angebracht bleiben, bis die Güter entladen wurden. Aus gutem Grund: Sind die Container nicht gekennzeichnet und enthalten noch giftiges Gas, werden Personen gefährdet, die sie öffnen.

Begaste Schiffscontainer LabelDas sind vor allem Mitarbeiter
der Kontrollbehörden und Hafen-
arbeiter, die Container entladen,
aber auch Personen, die bei-
spielsweise ihr Umzugsgut in
Containern verschiffen und diese
nach Empfang öffnen. Auch die
Besatzung von Transportschiffen
ist während der Beförderung den
Risiken ausgesetzt.
Gemeldet wurden dem BfR über-
wiegend leichte Gesundheits-
beeinträchtigungen wie Atem-
beschwerden. Dem Institut sind aus anderen Quellen aber auch einzelne Fälle schwerer Vergiftungen bekannt.

Um sowohl Verbraucher als auch die genannten Berufsgruppen zu schützen, forderten Teilnehmer des Expertengesprächs mehr Kontrollen und strengere Sanktionen bei Verstößen gegen die Vorschriften zum Gefahrguttransport. Es werden nur wenige chemische Mittel zur Containerbegasung eingesetzt, auf die sich Kontrollmessungen beschränken könnten.
Weitere Ergebnisse des Expertengesprächs finden auf der
Homepage des BfR
.
Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung

Gefahrgut im Postverkehr

Die Deutsche Post/DHL hat ihre Regelungen für die Beförderung von gefährlichen Stoffen und Gegenständen zum 1. Januar 2009 angepasst.

Hintergrund sind die Änderungen des ADR. Bemerkenswert ist, dass gefährliche Güter in freigestellten Mengen (EQ) nicht zur Beförderung angenommen werden. Die genauen Regelungen können Sie auf der DHL-Webseite abrufen.

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http://www.helmut-busset.de/de/news/gesundheitliche-risiken-durch-begaste-schiffscontainer.html http://www.helmut-busset.de/de/news/gesundheitliche-risiken-durch-begaste-schiffscontainer.html Tue, 04 Jun 2013 15:41:42 +0200 eecca5b6365d9607ee5a9d336962c534
<![CDATA[Gefahrgut auch im Pkw sicher transportieren]]> Der VCI hat seine „Leitlinie Beförderung gefährlicher Güter im Pkw/Kombi“ aktualisiert. Denn im gewerblichen Bereich kommt es häufig vor, dass Gefahrgut im Pkw oder Kombi befördert wird.

In der chemischen Industrie transportieren beispielsweise Außendienstmitarbeiter Proben in ihrem Auto. Auch wenn es sich dabei nur um kleine Gefahrgutmengen handelt, müssen die komplizierten Gefahrgutvorschriften eingehalten werden.

Die überarbeitete VCI-Leitlinie gibt einen Überblick über die Vorschriften sowie mögliche Freistellungen und Erleichterungen bei bestimmten Kleinmengen. Die aktuellen Gefahrvorschriften für die Straße ADR 2009 sind in der Leitlinie berücksichtigt und nehmen damit beispielsweise auf Kennzeichnung für umweltgefährdende Stoffe sowie den Tunnelbeschränkungscode Bezug.

Quelle: Verband der Chemischen Industrie

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http://www.helmut-busset.de/de/news/gefahrgut-auch-im-pkw-sicher-transportieren.html http://www.helmut-busset.de/de/news/gefahrgut-auch-im-pkw-sicher-transportieren.html Tue, 04 Jun 2013 15:39:24 +0200 cedebb6e872f539bef8c3f919874e9d7
<![CDATA[Ladungssicherung von austauschbaren Kipp- und Absetzbehältern]]> Die Richtlinie VDI 2700 Blatt 17 gibt Fahrern, Unternehmern und Gutachtern Beurteilungs- und Praxishilfen für die Ladungssicherung von austauschbaren Kipp- und Absetzbehältern auf Straßenfahrzeugen und deren Anhängern.

Sie konkretisiert die Anforderungen der Richtlinie VDI 2700 „Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen“ für Fahrzeuge, bei denen die Ladungssicherung nicht durch den Fahrzeugbau und entsprechend ausgeführte Ladungsträger vorgegeben ist.

Neben den grundlegenden Systembeschreibungen enthält die Richtlinie eine Aufreihung verschiedener Sicherungstechniken und deren Kombinationen mit den erforderlichen Rahmenbedingungen und den entsprechenden Hinweisen zu deren Wirksamkeit und Praktikabilität.

Die Richtlinie VDI 2700 Blatt 17 soll die Beurteilung bestehender Praktiken für den Anwender erleichtern und Grundlagen für die Einführung neuer Vorgehensweisen bieten. Sie leistet damit einen Beitrag zur Verkehrs-, Betriebs- und Rechtssicherheit für Anwender von austauschbaren Kipp- und Absetzbehältern.

Quelle: VDI-Gesellschaft Fördertechnik Materialfluss Logistik

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http://www.helmut-busset.de/de/news/ladungssicherung-von-austauschbaren-kipp-und-absetzbehaeltern.html http://www.helmut-busset.de/de/news/ladungssicherung-von-austauschbaren-kipp-und-absetzbehaeltern.html Tue, 04 Jun 2013 15:36:00 +0200 fc221309746013ac554571fbd180e1c8
<![CDATA[Neues Lufthansa-zertifiziertes Trainingsprogramm!]]> Für Handlings- und BUP-Agenten in Kooperation:

Logo DGC Rathcamp

Ab sofort bieten wir IATA-Gefahrgutschulungen für die Personalkategorien 7/8 nach dem Anforderungsprofil der Lufthansa Cargo AG an.

Selbstverständlich bieten wir Ihnen diese Seminare bei uns im Haus oder nach Absprache als Inhouse-Seminare an!

Hier finden Sie unsere aktuellen Termine!

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http://www.helmut-busset.de/de/news/neues-lufthansa-zertifiziertes-trainingsprogramm.html http://www.helmut-busset.de/de/news/neues-lufthansa-zertifiziertes-trainingsprogramm.html Tue, 04 Jun 2013 15:27:39 +0200 bf8229696f7a3bb4700cfddef19fa23f
<![CDATA[Muss die auf der Fahrerkarte abgebildete Führerscheinnummer in jedem Fall mit der auf dem Führerschein übereinstimmen?]]> In Deutschland ist eine Übereinstimmung zwischen der auf der Fahrerkarte angegebenen und der auf dem Führerschein eingetragenen Führerscheinnummer nicht erforderlich. Bei einer Änderung der Führerscheinnummer (zum Beispiel, weil dieser verlängert wird) ist die Beantragung einer neuen Fahrerkarte daher nicht notwendig.

Hinweis: Bei Fahrern, die im grenzüberschreitenden Verkehr tätig sind, ist es offenbar teilweise zu Beanstandungen gekommen, weil keine Übereinstimmung zwischen der auf dem Führerschein angegebenen Führerscheinnummer und der auf der Fahrerkarte eingetragenen Führerscheinnummer bestand. Um dies zu vermeiden, besteht die Möglichkeit, bei Erhalt des neuen Führerscheins auch eine neue Fahrerkarte zu beantragen, damit eine Übereinstimmung der Nummern erreicht wird.

Quelle: BAG

Hier finden Sie einen Link zur Fahrerkarte!

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http://www.helmut-busset.de/de/news/muss-die-auf-der-fahrerkarte-abgebildete-fuehrerscheinnummer-in-jedem-fall-mit-der-auf-dem-fuehrerschein-uebereinstimmen.html http://www.helmut-busset.de/de/news/muss-die-auf-der-fahrerkarte-abgebildete-fuehrerscheinnummer-in-jedem-fall-mit-der-auf-dem-fuehrerschein-uebereinstimmen.html Tue, 04 Jun 2013 15:20:06 +0200 1ff8a7b5dc7a7d1f0ed65aaa29c04b1e
<![CDATA[Transport von Lithiumbatterien – Neuerungen 2013]]> http://www.helmut-busset.de/de/news/transport-von-lithiumbatterien-neuerungen-2013.html http://www.helmut-busset.de/de/news/transport-von-lithiumbatterien-neuerungen-2013.html Tue, 04 Jun 2013 15:19:14 +0200 a4a042cf4fd6bfb47701cbc8a1653ada <![CDATA[Globally Harmonized System (GHS) in zwei weiteren Sprachen]]> Das Globally Harmonized System (GHS) zur Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen und Mischungen gibt es jetzt in zwei weiteren Sprachen. Bisher war es in den Sprachen Englisch, Französisch, Russisch und Spanisch verfügbar. Neu ist, dass es auf der Homepage der UNECE auch in chinesischer und arabischer Sprache kostenfrei abrufbar ist. Deutsch fehlt aber leider immer noch.

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http://www.helmut-busset.de/de/news/globally-harmonized-system-ghs-in-zwei-weiteren-sprachen.html http://www.helmut-busset.de/de/news/globally-harmonized-system-ghs-in-zwei-weiteren-sprachen.html Tue, 04 Jun 2013 15:07:33 +0200 3636638817772e42b59d74cff571fbb3